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am 8. November

Schranken für's Parkhaus!

- Eine Schrankenanlage muss her – jetzt! Der Parkdruck beim Bahnhof ist enorm. Gerade jetzt, wenn es draußen wieder kälter wird, ist es bereits ab 8 Uhr früh fast unmöglich einen Parkplatz rund um den Bahnhof zu bekommen.

Foto: NÖN

Bereits im Jahr 2016 forderten wir Grüne eine Schrankenanlage für das Parkhaus. Nur so kann man regeln, dass dieses nur von den Pendlerinnen und Pendlern kostenlos benützt werden kann. Die ÖBB signalisierte grundsätzlich Zustimmung, sprach damals von Pilotprojekten, die noch getestet werden müssten und die dann auch in Amstetten umgesetzt werden könnten.  Nun, 2 Jahre später, stehen wir immer noch vor dem gleichen Problem und dies obwohl zusätzliche Parkplätze hinter dem Parkhaus geschaffen wurden. Das ist den Bürgerinnen und Bürgern Amstettens so nicht mehr zumutbar. 

Wir sind natürlich sehr froh darüber, dass so viele Menschen die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen um so zeit- und geldsparend, sowie klimaschonend von A nach B zu kommen. Das Abstellen des Autos, mit dem man aufgrund mangelnder Öffi-Verbindungen, von zu Hause zum Bahnhof fahren muss, darf einem aber nicht unnötig erschwert werden.

​​„Ich selber pendle tagtäglich zwischen Amstetten und meinem Dienstort St. Pölten hin und her. Glücklicherweise lässt es mein Dienstgeber zu, dass ich schon sehr zeitig zu arbeiten anfange. Somit fahre ich mit dem Intercity um kurz nach Sechs Uhr in der Früh. Da habe ich noch kein Problem einen Parkplatz zu finden. Nur eine Stunde später sieht die Sache aber schon völlig anders aus. Kurz nach Sieben ist es schon sehr schwierig, den benötigten Abstellplatz für den PKW zu ergattern“, so Grün-Stadtrat Dominic Hörlezeder.

Grundsätzlich sollten beide Parkhäuser – so ist es auch beschildert – nur Pendlerinnen und Pendlern kostenlos zur Verfügung stehen. Leider wird nicht kontrolliert bzw. entsprechend exekutiert, ob und wann Dauerparkerinnen die entsprechenden Parkplätze verstellen.

​​„Daher fordern wir als ersten Schritt aus einem ganzen Bündel an Maßnahmen eine Zugangsbeschränkung. Entsprechende Systeme mit Schrankenanlagen sind in anderen Städten wie etwa Krems längst in Betrieb. Pendlerinnen und Pendler können dort mit ihren Monats- oder Jahreskarten aber auch mit Einzeltickets kostenlos ins Parkhaus. Auch die Erfassung des Kennzeichens durch Kameras ist eine Option. Wer die Eisenbahn nicht nutzt, bezahlt dort eben entsprechend für das Parken“, so die Mobilitätsbeauftragte der Grünen, Sarah Huber.